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Freundes- und Förderkreis St. Laurentiuskirche Nentershausen

Tatkräftige Unterstützer der Pfarrkirche

Auf dieser Seite stellt sich der Freundes- und Förderkreis der St. Laurentius-Kirche Nentershausen e.V. vor.

Bitte klicken Sie auf die einzelnen Überschriften, um kurze Berichte und umfangreiches Bildmaterial zu unseren Aktivitäten anzuschauen.

Gegründet wurde der Freundes- und Förderkreis St. Laurentiuskirche Nentershausen e.V. am 03. Juni 2005. Die konstituierende Sitzung fand am 07. Juli 2005 im Jugendheim in Nentershausen statt. 

 

Die Vereinssatzung vermerkt unter § 2:

1.)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der zurzeit gültigen Fassung. 

 

2.) Zweck des Vereins ist es, finanzielle und ideelle Unterstützung bei der Pflege und Unterhaltung der St. Laurentius Kirche der Kath. Pfarrgemeinde Nentershausen zu leisten. (Der Text der vollständigen Vereinssatzung kann beim geschäftsführenden Vorstand angefordert werden.)

 

Die St. Laurentius Kirche Nentershausen wurde von 1864 – 1867 erbaut und am 10. August 1867 von Bischof Dr. Peter Joseph Blum eingeweiht.

Um der Zielsetzung so schnell wie möglich gerecht zu werden, veranstaltete der Förderkreis am      24. Juni 2005 in Zusammenarbeit mit dem „Kultursommer Rheinland-Pfalz“ ein Kirchenkonzert mit dem Rundfunkchor Wernigerode.

Die erste Maßnahme zur Renovierung der Kirche war die Restaurierung der Chorfenster aus der Erbauungszeit 1867. Durch die damals neuartige Art der Herstellung der Buntgläser, ähnlich dem heutigen Siebdruck, haben die Fenster heute einen historischen Wert.  Die Renovierung wurde durch die Firma Derix in Kevelaer ausgeführt.  Den finanziellen Eigenanteil der Kirchengemeinde übernahm der Förderkreis.

Allein aus den Mitgliedsbeiträgen wäre die Finanzierung der Maßnahmen nicht möglich gewesen. So veranstaltete der Förderkreis 2006 das erste Erntedankfest. Hierbei war die Mithilfe der  Frauengemeinschaft bei der Essenszubereitung eine wertvolle Hilfe.

Dieses Jubiläum nahm der Vorstand zum Anlass, am 27. Oktober 2007 eine Feier in der Freiherr-vom Stein-Halle zu veranstalten.

An dem sehr unterhaltsamen Programm beteiligten sich alle Dorfvereine und auch Einzelpersonen mit einem bunten Strauß an Darbietungen.

Die Moderation hatte der bekannte Kirchen-Kabarettist Stefan Herok übernommen, er führte kurzweilig durch das Programm.

Die Heiligenfiguren an den Säulen im Mittelschiff hatte Pfarrer Theodor Reichwein 1868 durch Spendengelder von der Mayer`schen Kunstanstalt in München beschafft. Die farbliche Fassung war in den 140 Jahren beschädigt und verblasst. Eine Restauratorin übernahm die farbliche Neufassung. Die Finanzierung hat der Förderkreis getragen.

Im Jahr 2009 jährte sich der Todestag von Pfarrer Toni Sode zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass veranstaltete der Förderkreis ein Gedächtniskonzert mit dem Westerwaldchor aus Wirges unter der Leitung von Frau Irmgard Sode, der Schwester unseres ehemaligen Pfarrers. Auch der Kirchenchor Cäcilia Nentershausen unter der Leitung von Kurt Bücher, dessen Präses Pfarrer Sode war, brachte Lieder von Paul Gerhard, die Pfarrer Sode besonders mochte, zu Gehör. Pfarrer Friedhelm Meudt, der unter Pfarrer Sode Kaplan war, moderierte das Konzert und brachte mit seinen Schilderungen den Zuhörern den beliebten Pfarrer  nochmal in Erinnerung.

Beim „Tag des offenen Denkmals“, der jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindet, hatten sich viele Besucher eingefunden. Zu diesem Anlass stellte unser Vereinsmitglied Otto Stahlhofen den „Kleinen Kirchenführer“ vor. Er hat dieses Heftchen verfasst. Beim anschließenden Rundgang erfuhren die Besucher viel Interessantes über die historische Inneneinrichtung unserer Kirche.

Andreas Bongard  ist ein international erfolgreicher Tenor und stammt aus Nentershausen. In der St. Laurentius Kirche Nentershausen wurde er getauft und ging auch dort zur Kommunion. So konnte der Förderkreis ihn für ein Kirchenkonzert gewinnen, gemeinsam mit dem Konzertchor Wallmerod und den „Westerwälder Vocalisten“, beide unter der Leitung von Hubertus Weimer. Am Flügel begleitete ihn Walter Born.

Ein solch heiliges Grab gibt es nur noch selten in Kirchen. So ist es eine Besonderheit in unserer Kirche, dass wir für die Darstellung des toten Jesus sogar eine eigene Kapelle haben, die am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe, ihren eigentlichen Tag hat. Aber auch bei Requien  für die Verstorbenen wird die Tür geöffnet. Zur Karwoche 2011 konnte die Grabkapelle in renoviertem Zustand wieder geöffnet werden.  

Durch persönliche Verbindungen konnte für die Hubertusmesse eines der besten Jagdhornbläser-Ensembles aus Rheinland-Pfalz gewonnen werden. Die „Jagdhornbläsergruppe Hoher Westerwald“ gestaltete am 09. Oktober 2011 die von Pfarrer Michael Scheungraber zelebrierte  Messe in der St. Laurentius Kirche.

Die Innenrenovierung unserer Kirche und somit auch die Finanzierung war seit einigen Jahren immer wieder Thema in der Kirchengemeinde und auch bei den Ortsvereinen. So entschloss sich der Männergesangverein „Eintracht“1905 e.V. am 20. Januar ein Adventskonzert zu veranstalten und spendete den Erlös dem Förderkreis.

Begonnen wurde der Bau bereits im Jahr 1863. Der Gedenkstein an unserer Kirche lautet jedoch auf das Jahr 1864. Den Festgottesdienst zelebrierte der Historiker und Kunstsachverständige des Bistums Limburg Herr Pfarrer Prof. Dr. Matthias Kloft. Er erinnerte daran, dass es politisch und wirtschaftlich eine schwere Zeit war. Umso bewundernswerter sei die Leistung der Menschen von damals gewesen, solch ein großes und imposantes Bauwerk zu errichten. Es war die erste Kirche im Westerwald im Neugotischen Stil in Ziegelsteinbauweise. Wegen ihrer Größe wurde sie zu dieser Zeit „Westerwälder Dom“ genannt.      

Aus diesem Anlass veröffentlichte der Förderkreis eine Festschrift über die Aktivitäten seit dem Jahr 2005. Im Grußwort weisen Pfarrer Michael Scheungraber sowie  der Vorsitzende und Gründer des Förderkreises Alfred Lenz auf die Bedeutung und des Erhalts der Kirche hin. Auch das große Ziel der Innenrenovierung bis zum Jubiläumsjahr 2017 wird in Erinnerung gerufen.   

Im Mittelpunkt des Jahres 2016 stand die Innenrenovierung unserer Kirche. Nachdem das Bistum dieser Maßnahme zugestimmt hatte und die Finanzierung gesichert war, begannen die Arbeiten durch die Vorbereitungen des Architekten. Da keine alten Pläne mehr vorhanden waren, wurde das Gebäude zeichnerisch neu dargestellt und auf dieser Grundlage begann die Ausschreibung. Ein wichtiges Zwischenziel war erreicht!

Seit der Gründung des Förderkreises im Jahr 2005 arbeiteten die Vorstandsmitglieder zielstrebig auf dieses Ziel hin. Durch viele Gespräche mit den Vertretern des Bistums wurde das Projekt Innenrenovierung in Angriff genommen. Ebenso hilfreich war das Beschaffen der finanziellen Mittel, die es ermöglichten, die finanzielle Eigenleistung der Kirchengemeinde zu erbringen.     

Nach der Innenrenovierung zeigte sich bei Regen und starkem Wind Feuchtigkeit an den Außenwänden, die durch die undichten Seitenfenster eindrang. Diese Fenster waren nach dem zweiten Weltkrieg erneuert worden, da sie 1945 in Folge des Bombenangriffs auf die Stadt Limburg durch die enormen Druckwellen beschädigt waren.

Die anstehende Renovierung war mit 380.000 € veranschlagt. Der Eigenanteil der Pfarrgemeinde von 10% wurde durch einen Zuschuss des Förderkreises von 20.000 € und praktischen Eigenleistungen von 18.000 € erbracht.

Wenn auch durch das Auflegen der durchgehenden Sitzkissen die Kirchenbänke nicht bequemer wurden, so sind sie doch angenehm, nachdem die Kirche seit 2021 nicht mehr beheizt wird. Die Kosten von 10.000 € übernahm der Förderkreis.

Die Seitenaltäre wurden 1869 auf Initiative des damaligen Pfarrers  Theodor Reichwein, von der Mayer´schen Kunstanstalt in München bezogen. Der originale Schriftzug war verloren und durch eine laienhafte Kopie in Schnitzarbeit ersetzt worden. Dank einer Spende der Frauengemeinschaft, fertigte ein Schnitzer aus Bayern ein neues Schriftband. Als Vorlage diente das Schriftband des Josefsaltars.    

Die international auftretende Künstlerin Hagit Halaf und der ebenso brillante aus Waldernbach stammende Pianist und Solist Christoph Gotthardt begeisterten die Zuhörer bei dem vom Förderkreis veranstalteten Benefizkonzert. Den Erlös verwendete der Förderkreis für die Renovierung der Kreuzwegbilder. 

Werden auch Sie Mitglied im Freundes- u. Förderkreis St. Laurentius Kirche Nentershausen e.V. Spendenkonto: Naspa DE61 510 500 150 828 03 8216

Wenn auch Sie die Arbeit des Freundes- und Förderkreises unterstützen möchten, können Sie sich hier die Beitrittserklärung des Vereins herunterladen:

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